An den Übergängen zwischen Kita und Schule und zwischen den verschiedenen Schulformen steht die Gesundheitsförderung vor besonderen Herausforderungen.
Oft wird gerade hier die Gesundheitsförderung vernachlässigt und es entsteht ein Bruch: Wo in Kita und Kindergarten noch gemeinsam gekocht wurde, fällt diese praktische Erfahrung mit Lebensmitteln in der Grundschule meist weg. Ebenso die Anregung zur Bewegung, die beispielsweise durch eine Bewegungsbaustelle gegeben war. Die theoretischen Grundlagen zu Lebensmitteln, die in der Grundschule wiederrum vermittelt werden, werden an der weiterführenden Schule nicht mehr abgefragt.
Eine Institution mag mit Projekten und persönlichen Bemühungen die Gesundheitsförderung in Ihrer Einrichtung auf einen hohen Stand bringen – und dennoch geht erworbenes Wissen und erlerntes Verhalten mit dem Übergang in die nachfolgende Einrichtung leicht verloren.
Wie kann man dafür sorgen, dass an diesen Schnittstellen weitergeführt und vertieft werden kann, was zuvor begonnen wurde?
Unterschiedliche Ansätze haben dieses Thema behandelt:
· Das Projekt "Gesundheitsförderung im Hort - Ernährungsschulung auf neuen Wegen". Der Hort, der das Kind oft längerfristig begleitet als die einzelne Einrichtung, soll in diesem Ansatz einen besonderen Schwerpunkt auf die Gesundheitsförderung legen, ob insbesondere die Schnittstelle „Kita – Grundschule“ zu überwinden. Näheren dazu können Sie in der Projektauswertung nachlesen
· Die Werkstatttagung „Übergänge gestalten in Mecklenburg-Vorpommern“ beschäftigte sich in drei unterschiedlichen Workshops mit den Schnittstellen „Familie – Kita – Grundschule“, „Grundschule – Orientierungsstufe“ und „Regionale Schule/Praxislernen – Berufsschule“. Die Ergebnisse dieser Werkstatttagung können Sie in der Dokumentation nachlesen.


